Sportschützenverein
SSV Baunatal 1927 e.V.
Chronik

1964 - 1976

Im gleichen Jahr 1964 musste der Verein die Zustimmung zum Abriss des Schießstandes am Baunsberg erteilen,

da dieses Gebiet nunmehr der Wohnbebauung zugeführt wurde.

 Sofort forderte der damalige Vorsitzende Eugen Heinzen bei der Stadt Baunatal eine Regelung für den Neubau eines KKSchießstandes.

 

Die Bemühungen der Vereinsführung hatten Erfolg: nach der Eintragung ins Vereinsregister im Jahre 1966 konnte der

Verein 1967

unter seinem neuen Vorsitzenden Heinrich Moeurs in Kirchbauna wieder tatkräftig beim Bau des städtischen Schießstandes mitwirken.

Die Einweihung fand im Jahre 1968 durch Landrat Dr. Köcher und Bürgermeister Horst Werner gemeinsam mit den

Großenritter Schützen statt.

Kreis- und Gauschützenmeister Erich Ziepprecht und die örtliche Presse bezeichneten

die Anlage als „eine der modensten Schießanlagen im nordhessischen Raum‘.

 

Die Baunataler Schützen nutzten den neuen Stand mit gutem Erfolg; in der ersten Saison wurde die KK-Mannschaft

ungeschlagen Meister und stellte mit Gerhard Döhne, Klaus-Jürgen Holland und Willi Spohr die besten Einzelschützen.

Im Jahr zuvor hatten die LG-Schützen erstmals die Chance, in die Gauklasse aufzusteigen.

Das Team mit Walter Dittmar, Gerhard Döhne, Kurt Schmirmund, Hartmut Metje, Heinz Liese und Willi Spohr

belegte den 3. Platz und verpasste den Aufstieg.

 

Bis 1973 diente der KK-Stand auch als Stand für die Luftdruckwaffen. Dann schufen die Vereinsmitglieder im Saal des Hotel „Werner“

wieder eine Möglichkeit zum Schießen im eigenen Ortsteil. Allerdings mussten die Stände jeweils auf- und abgebaut werden.

 

Im Jahre 1975 beschlossen die Mitglieder nach langer Vorbereitung die Verschmelzung mit dem SV Hertingshausen,

um auf dem sportlichen Sektor weiterzukommen. Für ein neues Vereinswappen des neuen Vereins gingen mehrere Vorschläge ein.

Dann lehnten die Hertingshäuser Schützen, deren Initiator Hans Umbach im Krankenhaus lag,

die Verschmelzung ab. Damit war die Möglichkeit, sportlich aus der Kreisklasse nach oben zu kommen, zunächst einmal ad acta gelegt.