Sportschützenverein
SSV Baunatal 1927 e.V.
Chronik

1977 - 1981

Die bogensportbegeisterten Aktiven Horst Opfermann und Gerhard Schiwek initiierten die Aufnahme

der Bogendisziplin 1977 ins Vereinsprogramm.

Eine Wiese unterhalb des Schützenhauses wurde in zähen Verhandlungen gepachtet und später von der Stadt Baunatal erworben.

Im Winterhalbjahr konnten die Bogenschützen die Kulturhalle in Großenritte nutzen.

Das 50-jährige Vereinsjubiläum brachte fast 200 Schützen zum Pokal- schießen nach Baunatal und war laut Presse „eine runde Sache“.

Die Schützen stellten zudem eine Ausstellung im Rathausfoyer zusammen,

um ihren Verein und den Schießsport der Offentlichkeit näher zu bringen.

 

Im Jubiläumsjahr erfüllte sich zudem der Wunsch der Pistolenschützen, die seit einiger Zeit mit der kleinkalibrigen Sportpistole

in Waldau schossen und gerne über einen eigenen Stand verfügen wollten. Die Stadt Baunatal stellte das Gelände zur Verfügung,

die beiden anderen Baunataler Vereine sagten ihre Mithilfe zu und in Eigenleistung bauten wir 5 Bahnen

für das Schießen auf 25 Meter. Wertvolles Baumaterial konnte beim Abriss der Hertingshäuser Schule gesichert werden.

 Insgesamt leisteten die Baunataler Schützen über 3.000 Arbeitsstunden;

 davon konnte Horst Harry Kube allein 500 Stunden auf sein Konto verbuchen.

Auch die Jungschützen, über die der Verein seit einiger Zeit wieder in größerem Umfang verfügte, waren fleißig bei der Sache.

 Es handelte sich mit Carmen Liese, Achim Göbel, Markus Opfermann und Christina Döring überwiegend um die Kinder aktiver Schützen,

 die unseren Nachwuchs mit ihren Freunden und Schulkameraden bereicherten.

In sportlicher Hinsicht war der Verein bei Kreis- und Gaumeisterschaften sowie bei den Rundenwettkämpfen

 im Kreis äußerst erfolgreich, scheiterte jedoch immer wieder bei den Aufstiegskämpfen zur Gauklasse.

 Das änderte sich, als die Elgershäuser Gewehrschützen, allen voran Herbert Riehl, sich den Baunataler Aktiven anschlossen

. Im Jahre 1980 stieg die Mannschaft Kellner, Riehl, Nödler und Reuter mit 1024 Ringen in die Gauklasse auf und behauptete sich dort.

In dieser Zeit waren Georg Nödler und Herbert Riehl die dominanten Gewehrschützen im Kreisbereich;

 ihre packenden Duelle in der Einzelwertung waren an Spannung kaum zu überbieten.

 

1981 richteten die drei Baunataler Schützenvereine unter der Führung

von Kreisschützenmeister Heinrich Schmidt den 30. Hessischen Schützentag aus.

 Dieses Großereignis, zu dessen Höhepunkt die Stadthalle mit über 750 Besuchern fast aus den Nähten

 platzte (wir als Ausrichter begnügten uns mit Plätzen im Foyer),

war der erste Schützentag mit Kreisdelegierten. Ein von Baunataler Vereinen getragenes Programm begeisterte die angereisten Besucher.