Sportschützenverein
SSV Baunatal 1927 e.V.
Chronik

1993 - 2001

 

Berthold Apel holte sich 1993 den Titel des Gauschützenkönigs

und durfte um die Würde des Landesschützenkönigs in Wiesbaden kämpfen. Er erreichte in Wiesbaden Platz 6.

Der Verein initiierte über mehrere Jahre ein Schüler- und Jugendpokalschießen,

 zu dem teilweise über 100 Teilnehmer aus der gesamten Region in Baunatal zu Gast waren.

Das Luftpistolenteam mit Neuzugang Jörg Keßler gewann in Frankfurt

 den Aufstiegskampf zur Landesklasse und schlug sich dort beachtlich.

Mit dem Luftgewehr schaffte das Team Horn, C. Kuhaupt, Weber und Nödler

während der Runde 1993 den Aufstieg in die Regionalklasse, Dieter Weber belegte den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften

 und die zweite KK-Mannschaft stieg in die Gauklasse auf. Das Luftpistolenteam erreichte im Hessenpokal das Finale

und musste sich jedoch in Frankfurt dem Bundesligisten Dietzenbach geschlagen geben.

 Mit der Freien Pistole schossen unsere Aktiven in der Regionalklasse und holten gleich mehrmals den Titel.

Doch es wurde nicht nur geschossen - in jedem Schützenjahr zählten Veranstaltungen

wie Sommer- oder Oktoberfest, Fahrten, Arbeitseinsätze, Rad-Orientierungsfahrten, Biathlon-Veranstaltungen

der das legendäre 8- Waffen-Turnier (mit Zwille, Speerwerfen, Blasrohr) zum Programm der Schützen.

Wann immer ein Verein zum Pokalschießen einlud, waren die Baunataler Schützen gefürchtete Gäste.

Teilweise waren die Erfolge so zahlreich,

dass die Pokale in einem Korb nach Baunatal befördert werden mussten.

Selbst beim Tiroler Landesschießen in Innsbruck

startete 1995 erstmals eine Gruppe Aktiver mit gutem Erfolg. Den sportlichen Höhepunkt bildete

 im März 1997 der Aufstieg des Luftpistolenteams in die 2. Liga West. Im Dortmunder Leistungszentrum maß das

Team Tölle, Reiting, Keßler, Kuhaupt und Opfermann sein Können mit den Besten des Landes und schaffte im Jahre

des 70-jährigen Vereinsbestehens den Aufstieg.

Als einziger Verein veranstaltete der SSV Baunatal im Oktober 1997 seinen Heimkampf in

der 2. Liga, an dem die Teams aus Ettingshausen, Steindorf und Essen beteiligt waren,

in der Baunataler Rundsporthalle als öffentliche Veranstaltung.

Dank des großen Arbeitseinsatzes vieler Mitglieder wurde dieser Wettkampf

die Grundlage zum finanziellen Erfolg des Abenteuers -

leider klebte der Mannschaft das Pech an den Läufen, so dass nach fünf unglücklichen Niederlagen

 mit je 2:3 Einzelpunkten der Abstieg folgte.

Im Jahre 1998 übernahm der Vorsitzende Reinhard Herz die Führung des Schützenkreises Kassel-Stadt,

wahrend die Luftpistolenschutzen mit Martin Rabe als Verstärkung

noch einmal den Versuch unternahmen, in die 2. Liga aufzusteigen.

Die zweite KK-Mannschaft stieg in die Gauklasse auf und gemeinsam mit den beiden anderen Baunataler Vereinen

stellten wiederum viele freiwillige Helfer den staunenden Hessentagsbesuchern 1999

den Schießsport mit Hilfe zweier Laserschteßanlagen vor.

Im gleichen Jahr übernahm Georg Nödler die Vereinsführung,

da sich sein Vorgänger verstärkt um die Nachwuchsarbeit kümmern wollte.

Während die Bogensportler im Jahr 2000 zu einem Partnerstadtbesuch nach

Vire aufbrachen und die KK-Mannschaft aus der Region Nord und die LPSchützen

aus der Hessenliga abstiegen, reiften im Verein wieder einige große Talente heran.

Erneut entführten die Baunataler Aktiven in Innsbruck

beim Landesschießen in mehreren Disziplinen jede Menge Schillinge nach Baunatal.

Helmut Steffens setzte sich in der neugeschaffenen Disziplin Bogenlaufen durch und wurde Hessischer Landesmeister.

Als zweiter Baunataler Schütze holte sich Harald Reuter im Jahr 2001 den Titel des Gaukönigs,

belegte aber beim Landesschießen in Willingen nur den 5. Platz,

obwohl ihm der inzwischen zum Gauschützenmeister avancierte Reinhard Herz kräftig die Daumen drückte.

2001 begann dann mit dem Sieg beim Jahrgangsbestenschießen sowie mit zwei Landesmeistertiteln die „Ara Kontny“.

Mit Marvin Reiting stand ein weiteres Talent in der Jugendklasse dreimal auf dem „Stockerl“ im Landesleistungszentrum.